| 27.12.2011 |
| Wie unser Verhalten Spuren im Gehirn hinterlässt |
| Lern- und Verhaltensprozesse beeinflussen und verändern das Netzwerk der Nervenzellen im Gehirn. Die Forschungsgruppe von Prof. Peter Scheiffele am Biozentrum der Universität Basel hat nun einen Mechanismus identifiziert, mit dem Nervenzellen ihre Verbindungen anpassen können. Die in der Fachzeitschrift «Cell» veröffentlichten Ergebnisse gewähren Einblicken in grundlegende Vorgänge der neuronalen Netzwerkbildung und können auch Erkenntnisse für neuronale Erkrankungen wie Autismus oder Schizophrenie liefern. |
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| 22.12.2011 |
| Gewebespezifische Stoffwechseluntersuchungen am Fadenwurm |
| Der Fadenwurm C. elegans kann als Modellorganismus zum Studium menschlicher Krankheiten, so etwa Muskelkrankheiten, herangezogen werden. Forschende der Universität Basel haben kürzlich Methoden publiziert, worin dem Wurm bei der Charakterisierung pathologischer Stoffwechselveränderungen eine zentrale Rolle zukommt. Die Anwendung der neuen Methode erlaubt einen vertieften Einblick in den zellulären Stoffwechsel, der bei vielen Erkrankungen des Menschen gestört ist. |
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| 21.12.2011 |
| Wahl des Georg-H.-Endress-Stiftungsprofessors für Experimentalphysik |
| Die Georg-H.-Endress-Stiftungsprofessur für Experimentalphysik an der Universität Basel wird mit dem 32-jährigen, derzeit an der Harvard University arbeitenden Schweizer Physiker Patrick Maletinsky besetzt. Die auf den Bereich Nanosensorik ausgerichtete Professur trägt den Namen des 2008 verstorbenen Gründers der weltweit tätigen Endress+Hauser-Gruppe, Dr. h.c. Georg H. Endress. Die Professur wird von der Georg-H.-Endress-Stiftung mit Sitz in Reinach BL mit einem Beitrag von 3,2 Mio. Franken über zehn Jahre finanziert. |
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| 20.12.2011 |
| Erstmals Gedächtnisprozesse bei einfachen Entscheidungen abgebildet |
| Bei Entscheidungen, für die Informationen aus dem Gedächtnis abgerufen werden müssen – etwa bei einem Quiz –, verwenden wir häufig einfache Strategien: Wir berücksichtigen nur eine begrenzte Anzahl von Informationen. Diesen Prozess konnten Forschende der Universitäten Marburg und Basel erstmals mithilfe bildgebender Verfahren nachweisen, wie sie in der Fachzeitschrift «Journal of Cognitive Neuroscience» berichten. Bei solchen Entscheidungen haben wir offenbar eine grosse Kontrolle über den Umfang der Gedächtnissuche. |
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| 20.12.2011 |
| Steigendes Interesse am Schülerstudium an der Universität Basel |
| An der Universität Basel können besonders begabte Gymnasiastinnen und Gymnasiasten aus der Nordwestschweiz ein vorgezogenes Studium aufnehmen und Lehrveranstaltungen besuchen. Die dabei erworbenen Kreditpunkte werden ihnen an ihr Studium angerechnet, wenn sie sich hier nach der Matur einschreiben. Dieses Angebot nutzen im laufenden Herbstsemester 36 Schülerinnen und Schüler – so viel wie noch nie. |
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