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300 Jahre Leonhard Euler - 105
   

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UNI NOVA WISSENSCHAFTSMAGAZIN DER UNIVERSITÄT BASEL
105 - 300 Jahre Leonhard Euler

Leonhard Euler gilt als der führende Mathematiker des 18. Jahrhunderts und darüber hinaus als einer der wichtigsten Köpfe in der Geschichte seines Fachs. Zahlreiche Erkenntnisse und ein grosser Teil der heutigen mathematischen Symbolik wie die Zahl e oder das Summenzeichen Σ gehen auf ihn zurück. Seine europäische Karriere führte ihn nach St. Petersburg und Berlin. Euler war ein äusserst produktiver Wissenschaftler: Sein Werkverzeichnis umfasst rund 860 Schriften, wovon er fast die Hälfte gegen Ende seines Lebens veröffentlichte, als er fast vollständig erblindet war.


Fritz Nagel
Die Basler Wurzeln

uninova_105_euler.jpgEuler verbrachte nur die ersten zwanzig Jahre seines Lebens in seiner Geburtsstadt. Doch hat diese Zeit seinen Werdegang entscheidend geprägt.

In Basel wurde Euler vom Vater die Liebe zur Mathematik eingepflanzt, und hier erwarb er sich unter der Leitung von Johann Bernoulli das mathematische Rüstzeug, um sich in einmaliger Breite und Intensität lebenslang mit den schwierigsten wissenschaftlichen Problemen erfolgreich auseinandersetzen zu können. Mit Recht schreibt daher Nikolaus Fuss in der Vorrede seiner deutschsprachigen Eloge auf Euler: "Wenn der Glanz, den ein grosser Mann über sein Zeitalter verbreitet, sich auch seinem Geburtsorte mittheilt; wenn eine Stadt stolz auf das Verdienst ausserordentlicher Genies seyn darf, die aus ihren Mauren hervorgegangen sind, der Welt durch vorzüglich Talente zu nützen: wem könnte ich mit grösserem Recht gegenwärtige Lobrede wiedmen, als Dir, theures, unvergessliches Basel, Dir, die Wiege der Bernoulli, Hermanns und Eulers, die Europa mit Ehrfurcht nennt und derer Andenken jedem Verehrer der Wissenschaften heilig ist!" mehr...




Martin Mattmüller
Der erste moderne Mathematiker?

uninova_105_algebraLehrbuch.jpgJenseits aller Einzelerkenntnisse hat Leonhard Euler die wissenschaftliche Welt nachhaltig geprägt durch seine Art, Mathematik zu formulieren, zu veröffentlichen und zu lehren.

Es kommt vor, dass ein Mathematiker, der sich für die Geschichte seines Fachs interessiert, einen Blick auf die Pionierwerke der “wissenschaftlichen Revolution” des 17. und 18. Jahrhunderts werfen möchte. Ein frustrierendes Unterfangen: Bahnbrechende Arbeiten wie Descartes’ Géométrie, die Nova Methodus, mit der Leibniz den Grundstein für die Differentialrechnung legte, oder die Ars Conjectandi, Jacob Bernoullis grosser Traktat über Wahrscheinlichkeits┬Črechnung, sind dem historisch ungeschulten Fachwissenschaftler heute völlig unzugänglich. Notation, Denkstil, Beweisführung und Umgang mit dem Zielpublikum haben sich seither so grundlegend verändert, dass er den Darlegungen, die doch für seine eigene Disziplin die Fundamente gelegt haben, kaum mehr in den Grundzügen wird folgen können. mehr...




Christoph Dieffenbacher
Eine engagierte Pflegeexpertin

uninova_105_Spirig.jpgRebecca Spirig lehrt und forscht als eine der ersten Professorinnen der Schweiz im jungen Fach Pflegewissenschaft. Gelernt hat sie den Beruf der Krankenschwester.

Da waren ihre Neugier, ihr Interesse am Lernen und ihre Freude, Dinge weiterzuentwickeln, da war aber auch die Förderung durch Ärzte und ältere Kolleginnen: Die junge Frau wollte nach ihrer Ausbildung in Allgemeiner Krankenpflege anfangs der 1980er-Jahre viel mehr von ihrem Beruf wissen. Dazu kam die plötzlich auftauchende Immunkrankheit namens Aids, welche die westlichen Gesellschaften zunächst vor grosse Rätsel stellte. Rebecca Spirig begann sich für die neue Krankheit zu interessieren, las Fachaufsätze dazu, besuchte Kongresse und Tagungen. Und gleichzeitig war sie bereits auch mit Patienten mit dem HI-Virus konfrontiert: In Zürcher Hospizen arbeitete sie mit den ersten Aidskranken der Schweiz.
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Letzte Aktualisierung: 04.07.2007
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UNI NOVA
105 - März 2007
300 Jahre
Leonhard Euler
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300 Jahre Leonhard Euler - 105