Themenabend der Universitätsbibliothek Basel mit der Kunstwissenschaftlerin Stefanie Manthey, Hochschule der Künste Bern
Meret Oppenheim. (Foto: André Muelhaupt)
Meret Oppenheim beteiligte sich 1966 zusammen mit vier anderen Künstlern an einem engeren, nicht anonymen Wettbewerb für einen Wandteppich im Dozentenlesesaal der Universitätsbibliothek Basel.
Ihr Entwurf mit dem Titel «Zwei Gestirne hinter Wolken» wurde von der Jury einstimmig zur Ausführung empfohlen: «Der von schöner Geistigkeit getragene Entwurf überzeugt durch seine richtige Beziehung zum Raum; klare künstlerische Konzeption.» Für die textile Ausführung als Schlitzwirkerei unter Verwendung einer Mischung aus Natur- und Kunstfasern arbeitete Meret Oppenheim mit dem Atelier Silvia Valentin in Luzern zusammen.
Diese Gemeinschaftsarbeit ist Ausgangspunkt eines Themenabends, der sich der Vielfalt an kollaborativen Efforts im Schaffen von Oppenheim widmet; inklusive ihres Muts anzusprechen, wenn es dabei auch zu Vereinnahmungen kam und sich gegebenenfalls zu enthalten oder zu verweigern, weil die Bedingungen nicht mehr stimmten oder es an der Zeit war, Abschied zu nehmen und sich auf etwas Neues einzulassen.
Meret Oppenheims Wandteppich «Zwei Gestirne hinter Wolken» ist heute wenig bekannt und hängt etwas versteckt im ehemaligen Professoren-Lesesaal der UB Hauptbibliothek.
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