Zahlen und Fakten zu Versuchen mit Tieren an der Universität Basel
Über die Zahl der Versuche mit Wirbeltieren sowie über die Verteilung der Schweregrade führt die Universität Basel genau Buch. Die Zahlen werden dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen übermittelt, das eine schweizweite Statistik führt.
Bei den Versuchstieren machen Mäuse mit ungefähr 97% den weitaus grössten Anteil aus.
Tierversuche im Jahr 2024 nach Tierarten
Mäuse
40'965
97.25%
Ratten
810
1.92%
Fische
347
0.82%
Total
42’122
100%
Ein Drittel der Versuche führt zu keiner Belastung für das Tier. Ungefähr zwei Drittel sind Versuche mit leichter und mittlerer Belastung. Bei sechs Prozent der Versuche tritt eine schwere Belastung auf. Weitere Informationen zur Definition von Schweregraden sowie Beispiele für Versuche mit unterschiedlichen Schweregraden stehen auf der Seite Werte und Verantwortung zur Verfügung.
Schweregrade nach Tierarten im Jahr 2024
Mäuse
10'100
17’003
11’380
2’482
Ratten
737
42
31
0
Fische
215
132
0
0
Total
11’052
17’177
11’411
2’482
Für die Versorgung und Überwachung der Tiere ist an der Universität Basel ein grosses Team von Veterinärmediziner*innen und ausgebildeten Tierpflegenden zuständig. Sie ermöglichen den Forschungsgruppen der Life Sciences, ihre Forschung durch Versuche mit Tieren zu ergänzen und Spitzenforschung zu betreiben.
Zahlen zu Fachkräften und Forschenden
Anzahl Standorte Tierstationen
6
Veterinärmediziner*innen in Tierbetrieben, 3R-Koordination und Tierschutz
5
Mitarbeitende der Tierbetriebe, grösstenteils Tierpflegende mit Fachrichtung Versuchstierpflege
63
Forschungsgruppen, die Tierversuche durchführen
65
Forschende der Universität, die mit Wirbeltieren arbeiten
~ 550
Laufende Versuchsbewilligungen (Stand Januar 2026)
171
Originalpublikationen in Fachjournalen aus diesen Forschungsgruppen
~ 200