Im Mittelpunkt der Regenzsitzung von letzter Woche stand das überarbeitete Reglement zum Schutz der persönlichen Integrität. Weiter erteilte das Gremium zehn Personen den Grad Dr. habil. und die Venia docendi.
Die Universität Basel und die Universität Bern richten ein neues Forschungszentrum ein, um den Bau von supraleitenden Quanteneinheiten zu ermöglichen. Die Werner Siemens-Stiftung unterstützt das Projekt in den nächsten elf Jahren mit insgesamt 15 Millionen Franken.
Die Europäische Kommission hat den Antrag von Eucor – The European Campus für eine neue internationale Doktorandenausbildung in Quantenwissenschaften und -technologien bewilligt. Das Programm «Gen-Q» ermöglicht 51 jungen Forschenden eine Promotion mit internationaler, interdisziplinärer und intersektoraler Ausrichtung.
Der Universitätsrat hat Tobias Derfuss und Jens Kuhle zu Professoren für Neuroimmunologie und Multiple Sklerose an der Medizinischen Fakultät gewählt. Die Professur wird unter den beiden Ärzten aufgeteilt. Ausserdem wurden vier Professorinnen und Professoren befördert.
Der Universitätsrat hat am vergangenen Montag das letzte Budget der Leistungsperiode 2022–2025 verabschiedet. Aufgrund der in dieser Leistungsperiode eingetretenen Ertragsausfälle in der Grundfinanzierung muss die Universität Basel in der Planung 2025 Reserven in der Höhe von 44,4 Millionen Franken einsetzen, um ein ausgeglichenes Budget vorlegen zu können. Dem Personal wird ein Teuerungsausgleich von 0,5 Prozent gewährt.
Der Universitätsrat hat fünf neue Professorinnen und Professoren in den Bereichen Altersmedizin, Orthopädie und Biomechanik sowie Digital Lives ernannt.
Im Herbstsemester 2024 haben sich 13’325 Studierende und Doktorierende für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben. Damit erreicht die Gesamtzahl der Studierenden einen neuen Höchststand, der auf das kontinuierliche Wachstum der letzten Jahre und einen Rekord bei den Eintritten auf Masterstufe zurückzuführen ist.
Im Rahmen der Regenz hat das Rektorat über das neue Spesenreglement, die Einführung der Collaboration Software Microsoft 365 und über die IT-Sicherheit an der Universität Basel informiert.
Die Kunsthistorikerin Dr. Charlotte Matter wird neue Assistenzprofessorin für zeitgenössische Kunst an der Universität Basel. Das Rektorat hat sie zur Inhaberin der von der Laurenz-Stiftung finanzierten Professur an der Philosophisch-Historischen Fakultät ernannt.