Mit einem neu entwickelten Rasterkraftmikroskop können Nanodrähte als winzige Sensoren eingesetzt werden – womit sich im Gegensatz zu herkömmlichen Geräten sowohl Grösse als auch Richtung von Kräften messen lassen.
Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) unterstützt ab 2017 sieben Editionsprojekte an der Universität Basel mit fünf Millionen Franken. Dies ermöglicht die Arbeit an den Gesamtausgaben von Anton Webern und Jacob Burckhardt sowie die Publikation weiterer historischer Schriften.
Der neue Malaria-Wirkstoff ACT-451840 wirkt nicht nur rasch und effizient gegen die gefährlichsten Malariaerreger, er ist auch gegen Erreger wirksam, die bereits gegen die heutige Standardtherapie resistent sind.
Studien der Universität Basel zeigen: Ob und wie sich die Risikobereitschaft über die Lebenspanne hinweg ändert, hängt auch davon ab, wie Risikobereitschaft erfasst und gemessen wird. Fragt man Probanden, wie sie ihre eigene Risikobereitschaft einschätzen, ergibt sich eine klare Abnahme. Lässt man sie aber konkrete Risikoaufgaben lösen, bestätigt sich diese Abnahme nicht unbedingt.
Archäologen der Universität Basel haben im süditalienischen Francavilla Marittima vier Gräber aus dem 8. Jahrhundert v. Chr. freigelegt. Ein reiches Frauengrab und ein Schwertgrab stammen aus der Zeit, als die ersten Griechen und Orientalen in Süditalien ankamen.
Mit Methoden der künstlichen Intelligenz haben Chemiker der Universität Basel die Eigenschaften von rund 2 Millionen Kristallen berechnet, die aus vier verschiedenen chemischen Elementen zusammengesetzt sind. Dabei konnten die Forscher 90 bisher unbekannte Kristalle identifizieren, die thermodynamisch stabil sind und als neuartige Werkstoffe in Betracht kommen.
Der Riesenborstenwurm namens Bobbit vergräbt seinen langen Körper tief im Sand – nur die mächtigen Kiefer bleiben an der Oberfläche. In Sekundenbruchteilen packt er damit sein ahnungsloses Opfer und zieht es zu sich herunter. Basler Biologen haben den gruseligen Jäger und seine Beute genauer studiert und beobachteten ein faszinierendes Verhalten: die Beutefische wehren sich gegen den Monsterwurm, indem sie ihn mit Wasser attackieren und zum Rückzug zwingen.
Chemische Reaktionen auf Oberflächen können zu neuen Verbindungen führen, die bisher in Lösung nicht synthetisiert wurden. Die Produkte lassen sich dabei mithilfe eines hochauflösenden Rasterkraftmikroskops genau analysieren. Dies zeigen Wissenschaftler der Universität Basel zusammen mit Kollegen aus Japan und Finnland.
Das Universitätsspital Basel nimmt als weltweit erstes Spital einen Roboter in Betrieb, der mittels Laser Knochen schneidet. Roboter «Carlo» – hergestellt von einem Spin-Off der Universität und des Universitätsspitals Basel – kann für sämtliche Knochenschnitte eingesetzt werden.