Alain Amstutz forscht in Lesotho an Gesundheitsprävention, verbessert in der Schweiz die klinische Forschung und findet daneben noch Zeit für seine Leidenschaft, die Musik. So strukturiert und gezielt er heute arbeitet, so planlos begann die Karriere des Epidemiologen und klinischen Forschers.
Seit eineinhalb Jahren arbeitet Yukiko Tomooka am Departement for Biomedical Engineering. Die japanische Doktorandin kam nach Basel, um im Bereich der chirurgischen Robotik zu forschen. Und weil sie sich hier mit den Endnutzern ihrer Innovationen austauschen kann.
Dass Adam Hearn seine Dissertation in den Händen hält, ist nicht selbstverständlich. Der 45-Jährige hat lange auf eine akademische Karriere verzichtet. Als Akademiker setzt er sich für nachhaltige Energie ein. Und zeigt mit privaten Engagements, was jeder Einzelne für die Klimawende tun kann.
Äthiopien ist bekannt für seinen Kaffee, gerät aber auch immer wieder wegen Armut und Gewalt in die Schlagzeilen. Für sein Dissertationsprojekt hat der Geograf Thomas Betschart untersucht, wie sich der Ausbau der Infrastruktur im Land auf das Alltagsleben auswirkt. Mit der Bevölkerung ins Gespräch und dadurch an Informationen zu kommen, verlangte dem Forscher einiges ab.
Ferda Canbaz entwickelt Laser für hochpräzise Schneidarbeiten. Dabei geht hin und wieder auch etwas kaputt. Das weckt ihren Ehrgeiz aber umso mehr. Ihre Forschung konzentrierte sich bisher auf die Entwicklung ultraschneller Laser – nun kann sie als Teil des MIRACLE-Teams die Chirurgie revolutionieren.
Eine Dissertation war für Nadine Felber zunächst unvorstellbar. Die Coronapandemie und deren Auswirkungen auf ihr Privatleben stimmten sie jedoch um. Nun befasst sie sich damit, wie akzeptiert neue Technologien in der Alterspflege sind. Und mit der Frage: «Was ist Wahrheit?»
Mitchell Brüderlins Arbeit sieht man nicht. Jedenfalls nicht von blossem Auge. Der Nanowissenschaftler forscht an der Schnittstelle zwischen Biologie und Physik an Bakterien. Wenn er nicht gerade im Untergeschoss des Biozentrums die Zeit vergisst, kann er von seinem Büro aus über die Stadt blicken, in der seine wissenschaftliche Laufbahn begann.
Wenn Carolin Sommer-Trembo nicht in ihrem Büro sitzt, arbeitet sie dort, wo andere Menschen Urlaub machen: in Sambia. Die Evolutionsbiologin forscht an Buntbarschen, die dort in einer aussergewöhnlichen Artenvielfalt vorkommen. Sie untersucht, wie neugierig die Tiere sind. Für ihre Arbeit als Wissenschaftlerin hat sie auf eine Karriere als Tänzerin verzichtet.
In ihrer Dissertation widmet sich Julia Wartmann den Bestrebungen zur Geschlechtergleichheit im Nordosten Syriens. Ihre Feldforschung ermöglichte ihr Einblicke in eine vom Krieg geprägte Gesellschaft, die eine neue Form des Zusammenlebens etablieren will.