Ein Blinder hat einen Teil seiner Sehkraft zurückerlangt. Gelungen ist dies durch eine sogenannte optogenetische Gentherapie, die eine erbliche Erkrankung der Fotorezeptoren des Auges behandelt. Ein internationales Forschungsteam hat damit einen wichtigen Schritt geschafft, um erblich bedingte Blindheit zu behandeln.
Wo heute Zürichs Opernparkhaus steht, blühten einst Schlafmohnfelder. Forschende der Universität Basel konnten anhand einer neuen Analyse archäologischer Samen die Vermutung untermauern, dass prähistorische Bauern rund um die Alpen an der Domestikation des Schlafmohns beteiligt waren.
Eine Umfrage bei rund 400 Jugendlichen an Deutschschweizer Gymnasien zeigt, dass die psychische Belastung hoch geblieben ist. Der gewichtigste Faktor ist Schuldruck, gefolgt von Sorgen um eine schlechtere Ausbildung und geringere berufliche Chancen sowie Angst um eine Beschädigung des sozialen Netzwerks.
Ein zu früher Start ins Leben kann auch im Teenageralter noch Probleme bereiten. Eine Studie der Universität Basel und des Universitäts-Kinderpitals beider Basel (UKBB) weist darauf hin, dass das Training der motorischen Fertigkeiten diesen Kindern auch im späteren Alter noch hilft.
Die Schweizer Pflegeheime leisten eine gute Arbeit: Dies ist das Resultat einer Umfrage des Fachbereichs Pflegewissenschaft der Universität Basel. Die Studie, die in den Jahren 2018 und 2019 durchgeführt wurde, verdeutlicht aber auch, dass die Arbeitsressourcen knapp sind und immer knapper werden.
Einige Krankheitserreger nisten sich dauerhaft im Körper ein und verursachen so chronische Infektionen. Forschende der Universität Basel haben nun einen Mechanismus entdeckt, wie ein bakterielles Toxin hochselektiv Proteine in den Körperzellen angreift und damit zum langfristigen Überleben der Bakterien beiträgt.
Mit Quantensystemen, die aus mehreren Teilchen bestehen, können magnetische oder elektrische Felder genauer gemessen werden. Ein junger Physiker der Universität Basel hat nun ein neues Verfahren für solche Messungen vorgeschlagen, das auf einer bestimmten Art von Korrelationen zwischen Quantenteilchen beruht.
Die Schneedecke in den Alpen ist seit den 1960er-Jahren jedes Jahrzehnt fast drei Tage früher geschmolzen. Dieser Trend ist temperaturbedingt und kann nicht durch stärkeren Schneefall kompensiert werden. Bis Ende Jahrhundert könnte die Schneedecke auf 2500 Meter sogar einen Monat früher weg sein als heute, wie Simulationen von Umweltwissenschaftlerinnen der Universität Basel zeigen.
Antibiotika entfalten ihre Wirkung üblicherweise, indem sie in Bakterien eindringen. Das neu entdeckte Darobactin ist dafür jedoch viel zu gross, und trotzdem tötet es viele antibiotikaresistente Keime ab. Forschende der Universität Basel haben nun den Mechanismus dahinter enträtselt und ebnen so den Weg für die Entwicklung neuartiger Medikamente.