Verschwörungstheorien scheinen im Laufe der Covid-19-Pandemie an Beliebtheit zu gewinnen. Doch wie stark stimmen Menschen ihnen tatsächlich zu, und wie hängt das mit Denkverzerrungen zusammen? Ein Forschungsteam der Universität Basel hat dies in der deutschsprachigen Schweiz und Deutschland untersucht.
Schlechte Nachrichten für Allergikerinnen und Allergiker: Der Temperaturanstieg in den vergangenen drei Jahrzehnten hat dazu geführt, dass die Pollensaison in der Schweiz früher beginnt und länger und intensiver wird.
Seen speichern riesige Mengen an Methan. Umweltwissenschaftler der Universität Basel machen in einer neuen Studie Vorschläge, wie dieses gewonnen und in Form von Methanol als Energieträger genutzt werden könnte.
Die Empfehlungen sind klar: Körperliche Aktivität ist gut für die psychische Gesundheit. Es kommt aber auch darauf an, wie abwechslungsreich sie ist. Das zeigt eine neue Studie von Forschenden der Universität Basel und deutet damit auf einen der Gründe hin, warum das Wohlbefinden in der Pandemie leidet.
Covid-19 betrifft zwar vor allem die Lunge, aber nicht nur. Zu Beginn der Pandemie gehörten Basler Forschende zu den Ersten, die Autopsien an verstorbenen Covid-19-Patienten wagten und damit wichtige Beiträge zum Verständnis der neuen Infektionskrankheit lieferten. Prof. Dr. Alexandar Tzankov von der Universität Basel leitet ein Forschungsprojekt, das die Auswirkungen des Virus auf Gewebe beleuchtet.
Während der Coronapandemie greifen Halbwahrheiten und Verschwörungstheorien um sich. In ihrem Buch untersucht die Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Nicola Gess, welche Rolle Halbwahrheiten im öffentlichen Diskurs spielen und wie man am besten gegen sie vorgeht.
Immunzellen spezialisieren sich, um eine möglichst effiziente Abwehr von Viren und anderen Krankheitserregern sicherzustellen. Forschende der Universität Basel haben diese Spezialisierung der sogenannten T-Zellen beleuchtet und zeigen, dass sie im Kontext einer akuten und einer chronischen Infektion unterschiedlich abläuft. Relevant ist dies beispielsweise für neue Ansätze gegen chronische Virusinfektionen.
Stammbäume bilden die Evolution und Verwandtschaftsbeziehungen von Lebewesen ab, so die Theorie. Davon muss man sich zumindest bei Bakterien verabschieden, wie Forschende der Universität Basel herausgefunden haben. Die Stammbäume lassen nicht auf gemeinsame Vorfahren schliessen, sondern wie ausgiebig Bakterien Gene untereinander getauscht haben. Dies legt nahe, die bisherigen Theorien zur Evolution bakterieller Genome neu zu überdenken.
Eine internationale Forschungsgruppe unter Leitung der Universität Basel hat eine vielversprechende Strategie für therapeutische Krebsimpfungen entwickelt. Mit zwei unterschiedlichen Viren als Vehikel verabreichten sie im Tierversuch krebskranken Mäusen spezifische Tumorbestandteile und regten damit ihr Immunsystem an, den Tumor anzugreifen. Der Ansatz wird nun in klinischen Studien getestet.