Das Wahlrecht ist ein wichtiger Bestandteil einer Demokratie. Doch nicht alle machen davon Gebrauch. Eine Forscherin der Universität Basel hat untersucht, welche Ursachen das haben könnte.
Im Laufe der Zeit hat sich die englische Sprache so einige jiddische Wörter angeeignet, wie etwa Bagel. Manche sind gar nicht mehr als solche zu erkennen. Die Sprachwissenschaftlerin Julia Landmann von der Universität Basel hat diese Begriffe gesammelt und sozialgeschichtlich eingeordnet.
Wie wirken sich Klimawandel, Urbanisierung und Massnahmen zur Malariabekämpfung auf das Malariarisiko in Kenia aus? Das haben Forschende aus der Schweiz und Kenia gemeinsam untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass trotz eines allgemeinen Rückgangs das Malariarisiko in einigen Regionen deutlich gestiegen ist.
«Schlafende» Bakterien sind bei Infektionen ein Problem, da sie Antibiotikatherapien überleben können. Forschende der Universität Basel haben herausgefunden, wie der Erreger gefährlicher Lungenentzündungen sich mit Hilfe einer Art Schlaftablette in den Ruhezustand versetzt. Diese Überlebensstrategie der Bakterien scheint auch bei Patientinnen und Patienten mit chronischen Infektionen eine Rolle zu spielen.
Winzige Kieselalgen im Ozean sind Meister darin, Kohlendioxid (CO₂) aus der Umwelt zu binden. Sie speichern bis zu 20 Prozent des CO₂ auf der Erde. Ein Team der Universität Basel hat nun in genau diesen Algen eine Proteinhülle entdeckt, die für eine effiziente CO₂-Fixierung sorgen. Diese grundlegende Entdeckung kann neue Ideen für biotechnische Ansätze liefern, um so das CO₂ in der Atmosphäre zu reduzieren.
Kinder, die an Aktivitäten des Sportförderungsprogramm Jugend+Sport teilnehmen, behalten mit höherer Wahrscheinlichkeit einen aktiven Lebensstil bei, wenn sie älter werden.
Grundsätzlich gilt: Regelmässige Bewegung ist gesund. Ein Forschungsteam der Universität Basel hat nun herausgefunden, dass die Intensität der Aktivität das Sterberisiko beeinflusst.
In mehreren Ländern Afrikas leiden bis zu neun von zehn Kindern an einem Hautproblem. Es gibt vor Ort jedoch viel zu wenige Dermatologinnen und Dermatologen. Künstliche Intelligenz könnte bei der Diagnostik helfen, muss dafür aber mit entsprechenden Bildern trainiert werden. Forschende haben deshalb einen neuen Datensatz für dunkle Hauttypen geschaffen.
Im Jahr 2022 gründete Dr. Özgür Genç zusammen mit Prof. Dr. Peter Scheiffele vom Biozentrum der Universität Basel das Start-up Translation-X, um neuartige Medikamente zur Behandlung von Autismus-Spektrum-Störungen zu entwickeln. Nun erhält das Unternehmen von der Förderinitiative Venture Kick eine Anschubfinanzierung in Höhe von 150’000 Schweizer Franken.