Menschen sehen soziale Ausgrenzung bei andern unterschiedlich – je nachdem wie sehr ihrer Meinung nach die ausgeschlossene Person selbst schuld daran ist. Dies wiederum wird stark davon beeinflusst, wie ähnlich die Gruppenmitglieder untereinander sind.
Die Stromversorgung verschiebt sich zusehends weg von fossilen und nuklearen Energiequellen in Richtung eines Systems, das von erneuerbaren Energien geprägt ist. Ein neus White Paper beleuchtet die Herausforderungen, die sich dadurch ergeben und untersucht, wie sie zu bewältigen sind.
Eine Forschungsgruppe am Biozentrum der Universität Basel hat eine Methode entwickelt, mit der sich die Wege von Proteinen in die Zelle hinein verfolgen lassen. Dabei werden Proteine mit kleinsten Nanosensoren, sogenannten Nanobodies, markiert. Mit dieser Fussfessel lässt sich ihr Weg durch die Zelle live verfolgen.
Ein junges Start-up der Universität Basel, Qnami, ist Gewinner des mit 130'000 Franken dotierten Preises der Förderinitiative Venture Kick. Qnami entwickelt präzise und hochsensible Quantensensoren, die Bilder mit einer Auflösung von wenigen Nanometern liefern.
Fette sind für unseren Körper lebensnotwendig. Kernbestandteile aller Fette sind Fettsäuren, deren Herstellung von dem Enzym ACC in die Wege geleitet wird. Forscher vom Biozentrum der Universität Basel haben nun erstmals zeigen können, wie sich das Enzym ACC zu verschiedenen Fasern zusammenlagert. Die Art der Faser, so die Forscher in «Nature», steuere die Enzymaktivität und damit die Fettsäureproduktion.
Dass die Landeshymne von Lesotho Wurzeln in Basel hat, ist hier wie dort kaum bekannt. Musikwissenschaftler der Universität Basel sind nun der unwahrscheinlichen Geschichte dieses alten Lieds im südlichen Afrika nachgegangen. Bald soll sich der Kreis schliessen: Der Basler Gesangverein ist dabei, Lesothos Nationalhymne einzustudieren.
Die Befürchtung, dass Globalisierung und internationaler Handel zu höheren Arbeitslosenzahlen führen, lässt sich widerlegen – zumindest für die Schweiz. Wirtschaftswissenschaftler der Universität Basel fanden bei 33'000 Beschäftigten im schweizerischen Industriesektor keinen Zusammenhang zwischen vermehrten Importen und dem Risiko, arbeitslos zu werden.
Immer häufiger bekämpfen Ärztinnen und Ärzte Tumore, indem sie das Abwehrsystem von Patienten stimulieren. Nun haben Forschende eine Methode entdeckt, mit denen sich die Erfolgschancen dieser Behandlung vorhersagen lassen. Das berichten Wissenschaftler der Universität Basel und des Universitätsspitals Basel in der Zeitschrift «Nature Medicine».
Forscher haben ein künstliches Gewebe entwickelt, in dem menschliche Blutstammzellen über längere Zeit funktionsfähig bleiben. Das berichten Wissenschaftler der Universität Basel, des Universitätsspitals Basel und der ETH Zürich in der Fachzeitschrift PNAS.