Wie sich aus einer einzelnen Embryonalzelle eine Herz-, Nerven- oder Blutzelle entwickelt, hat die Forschungsgruppe von Alex Schier, Direktor des Biozentrums, Universität Basel, genauer untersucht. Die Forscher konnten erstmals den gesamten Entwicklungsverlauf einzelner Zellen rekonstruieren und zeigen, dass sie im Laufe ihrer Reifung eingeschlagene Wege sogar wieder verlassen können.
Die Entstehung von Psychosen bei Risikopatienten lässt sich mittels bildgebender Verfahren bereits in einem frühen Stadium im Gehirn erkennen. Das berichten Forscher der Universität Basel und kanadischen Western University im Fachblatt JAMA Psychiatry.
Aus Stammzellen aus dem Knochenmark von Erwachsenen lassen sich stabile Gelenkknorpel herstellen. Diese Zellen können so gesteuert werden, dass sie molekulare Prozesse der embryonalen Entwicklung des Knorpelgewebes durchlaufen, wie Forschende von Universität und Universitätsspital Basel berichten.
Einem Team mit Physikern der Universität Basel ist es gelungen, einzelne Fremdatome in Graphenbändern mithilfe der Rasterkraftmikroskopie eindeutig abzubilden.
Eine neue Methode ermöglicht es, Gene in lebenden T-Zellen von Mäusen schnell und effizient zu modifizieren. Als Werkzeug kommen Plasmide zum Einsatz, die sich in der Gentechnik seit Langem bewährt haben. Das berichten Forscher von der Universität Basel im «Journal of Immunology».
Schweizer Nonprofit-Organisationen (NPO) suchen nach neuen Finanzierungsquellen. Weil Staatsbeiträge und private Spenden stagnieren, erwirtschaften NPO zunehmend eigene Erträge. Eine Studie des Center for Philanthropy Studies (CEPS) der Universität Basel hat erstmals in der Schweiz den Einfluss des Marktumfeldes und die Zukunftserwartungen von NPO erhoben.
Für die sekundär progrediente Multiple Sklerose gibt es bis jetzt keine nachgewiesen wirksame Therapie. Nun konnte eine Phase-III-Studie nachweisen, dass das Medikament Siponimod geeignet ist, das Fortschreiten der Krankheit aufzuhalten. Die Studie, bei der Forscher von Universität und Universitätsspital Basel federführend waren, wurde in der Fachzeitschrift «The Lancet» publiziert.
Seit dem 1. Januar 2018 ersetzt Innosuisse als Schweizerische Agentur für Innovationsförderung die bisherige Kommission für Technologie und Innovation KTI. Im Interview nimmt Innosuisse-Direktorin Annalise Eggimann Stellung zu konkreten Innovations- und Start-up Förderungsmöglichkeiten.
Ein internationales Forscherteam hat ein neues Anti-Krebs-Protein entdeckt. Das Protein namens LHPP verhindert, dass sich Krebszellen in der Leber ungebremst vermehren. Zudem eignet es sich als Biomarker für die Diagnose und Prognose von Leberzellkrebs.