Unabhängige medizinische Gutachten werden häufig verwendet, um Invaliditätsansprüche zu beurteilen. Doch oft sind Ärzte, die dieselben Patienten begutachten, punkto Arbeitsunfähigkeit unterschiedlicher Meinung. Abhilfe schaffen können standardisierte Verfahren, wie eine Studie von Forschenden der Universität Basel zeigt.
Forschern der Universität Basel ist es gelungen, die Rolle des Enzyms MPO zu klären. Das Enzym, das dem Eiter eine grünliche Farbe gibt, stellt im Kampf gegen Infektionen eine äusserst aggressive Säure her, mit der es Krankheitserreger abtöten kann, ohne das umgebende Gewebe zu schädigen. Die Ergebnisse der Studie geben Ansatzpunkte für Therapien zur Stärkung der Immunabwehr.
Wenn die Schweiz die Entwicklung ihrer Stromversorgung eigenständig steuern möchte, ist eine weitere Förderung erneuerbarer Energien nach Auslaufen der kostendeckenden Einspeisevergütung sinnvoll. Denn das geplante Klima- und Energielenkungssystem wird diese Rolle nicht vollständig übernehmen können und sollte daher mit anderen Instrumenten ergänzt werden. Zu diesem Schluss kommen Forschende des Schweizer Energieforschungszentrums SCCER CREST mit Leading House an der Universität Basel in einem White Paper.
Beim Essen wird mit der Nahrung eine Menge von Bakterien aufgenommen. Dabei kommt es zu einer Entzündungsreaktion, die bei Gesunden schützend wirkt und das Abwehrsystem aktiviert, wie Mediziner von Universität und Universitätsspital Basel erstmals zeigen. Bei Übergewichtigen kann die Entzündung zu Diabetes führen.
Wie entsteht Brustkrebs und warum sind manche Patientinnen resistent gegen etablierte Therapien? Forschende der Universität Basel haben neue Erkenntnisse zu den molekularen Prozessen im Brustgewebe gewonnen.
Basler Mediziner des Departements Biomedizin von Universität und Universitätsspital Basel sind einem möglichen Zusammenhang zwischen Autoimmunkrankheiten und Infektionen auf der Spur: Wenn die Abwehrzellen bestimmte Proteine aus den Erregerzellen aufnehmen, können Fehler auftreten.
Tauscht man bei Insulin ein Wasserstoffatom gegen ein Iodatom aus, behält das Hormon seine Wirkung, ist aber schneller für den Organismus verfügbar. Diesen Effekt konnten Forschende der Universität Basel basierend auf Computersimulationen voraussagen und dann in Experimenten bestätigen.
Mit einer Kombination aus einem Diabetesmedikament und einem Blutdrucksenker können Krebszellen effektiv bekämpft werden. Wie das Forscherteam vom Biozentrum der Universität Basel zudem berichtet, sprechen spezifisch Krebszellen auf diese Wirkstoffkombination an.
Ältere Menschen, die andere unterstützen, leben länger. Das belegt eine Studie in der Fachzeitschrift «Evolution and Human Behavior», an der Forschende der Universität Basel beteiligt waren.