Wo heute Zürichs Opernparkhaus steht, blühten einst Schlafmohnfelder. Forschende der Universität Basel konnten anhand einer neuen Analyse archäologischer Samen die Vermutung untermauern, dass prähistorische Bauern rund um die Alpen an der Domestikation des Schlafmohns beteiligt waren.
Avantgardekünstlerin, Übersetzerin, Radiojournalistin: Ré Soupault entdeckt in immer wieder neue Felder für sich und kommt weit auf der Welt herum. Eine wichtige Station in ihrem bewegten Leben ist Basel. Die Ausstellung «Es war höchste Zeit…» in der Universitätsbibliothek Basel beleuchtet das vielfältige Schaffen der Künstlerin.
Eine Umfrage bei rund 400 Jugendlichen an Deutschschweizer Gymnasien zeigt, dass die psychische Belastung hoch geblieben ist. Der gewichtigste Faktor ist Schuldruck, gefolgt von Sorgen um eine schlechtere Ausbildung und geringere berufliche Chancen sowie Angst um eine Beschädigung des sozialen Netzwerks.
Die Juristin Prof. Dr. Nadja Braun Binder beschäftigt sich unter anderem mit rechtlichen Fragen zu neuen Technologien. Der Mathematiker Prof. Dr. Philipp Habegger ist Experte auf dem Gebiet der o-minimalen Geometrie. Beide hat der Universitätsrat mit Wirkung ab Herbstsemester 2021 befördert.
Ein zu früher Start ins Leben kann auch im Teenageralter noch Probleme bereiten. Eine Studie der Universität Basel und des Universitäts-Kinderpitals beider Basel (UKBB) weist darauf hin, dass das Training der motorischen Fertigkeiten diesen Kindern auch im späteren Alter noch hilft.
Rechtsprofessor, Förderer des Buchdrucks und Autor des «Narrenschiffs»: In seiner Zeit an der Universität Basel entfaltete der Humanist Sebastian Brant eine Aktivität, die weit über einzelne Disziplinen hinauswirkte. Am 10. Mai 2021 jährt sich sein Tod zum 500. Mal.
Die Schweizer Pflegeheime leisten eine gute Arbeit: Dies ist das Resultat einer Umfrage des Fachbereichs Pflegewissenschaft der Universität Basel. Die Studie, die in den Jahren 2018 und 2019 durchgeführt wurde, verdeutlicht aber auch, dass die Arbeitsressourcen knapp sind und immer knapper werden.
Einige Krankheitserreger nisten sich dauerhaft im Körper ein und verursachen so chronische Infektionen. Forschende der Universität Basel haben nun einen Mechanismus entdeckt, wie ein bakterielles Toxin hochselektiv Proteine in den Körperzellen angreift und damit zum langfristigen Überleben der Bakterien beiträgt.
Die angespannte Lage in der Ostukraine schürt Ängste vor einer erneuten Eskalation eines Konflikts, der seit 2014 zwei Millionen Menschen zur Flucht gezwungen hat. Was diese Vertreibung für die einzelnen Menschen und die ukrainische Gesellschaft bedeutet, untersucht die Soziologin Prof. Dr. Viktoria Sereda. Sie ist zurzeit Gastforscherin an der Universität Basel.