Der Gebäudepark belastet die Umwelt stark. Gleichzeitig mangle es an einem gemeinsamen Verständnis der beteiligten Akteure, sagt Pascal Gantenbein, Leiter des Weiterbildungsangebots «Sustainable Real Estate» an der Universität Basel. Genau dort setzt der Lehrgang an: Er bringt die unterschiedlichen fachlichen Perspektiven zusammen.
Der Louis-Jeantet-Preis für Medizin 2026 geht an Fiona Doetsch, Professorin für Molekulare Stammzellbiologie am Biozentrum der Universität Basel. Sie wird ausgezeichnet für die Entdeckung und Charakterisierung der neuronalen Stammzellen im erwachsenen Säugetiergehirn und den Nachweis, dass diese sich an unterschiedliche physiologische Zustände anpassen können.
Umweltphänomene und ihre Folgen können gesellschaftliche Strukturen aufmischen und politische Systeme destabilisieren. Das zeigt ein interdisziplinäres Forschungsteam am Beispiel der späten Tang-Dynastie im mittelalterlichen China.
Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose (MS) entstehen, wenn sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper richtet. Warum dieser Prozess einsetzt, ist oft unklar. Forschende berichten nun, wie das Epstein-Barr-Virus unter bestimmten Bedingungen frühe, MS-ähnliche Schäden im Gehirn auslösen kann. Dies liefert eine neue Perspektive, wie seltene immunologische Ereignisse das Krankheitsrisiko beeinflussen können.
Kurze Sporteinheiten können Kindern dabei helfen, soziale Beziehungen aufzubauen. Das zeigen Forschende des Departements Sport, Bewegung und Gesundheit der Universität Basel. Mit einer «aktiven» grossen Pause könnten die Erkenntnisse spielerisch in den Schulalltag integriert werden.
Medikamente gegen Bakterien wie den Tuberkulose-Erreger werden oft danach bewertet, wie gut sie das Bakterienwachstum unter Laborbedingungen stoppen. Entscheidend ist jedoch, ob die Wirkstoffe die Keime im Körper tatsächlich eliminieren. Forschende der Universität Basel stellen eine neue Methode vor, um zu messen, wie effektiv Antibiotika Bakterien abtöten.
Forschende der Universität Basel haben ein Instrument entwickelt, das misst, wann sich Menschen über die politischen Grenzen hinweg austauschen. Die Ergebnisse zeigen: Wie kontrovers ein Thema ist, spielt für die Dialogbereitschaft weniger eine Rolle als persönliche Faktoren.
Eierstockkrebs bildet häufig Tochtergeschwüre, vor allem in einem bestimmten Gewebe im Bauchraum, dem sogenannten Omentum. Forschende der Universität Basel und des Universitätsspitals Basel haben untersucht, was passiert, wenn der Krebs dieses Organ «kapert». Die Ergebnisse sollen erfolgreichere Therapien ermöglichen.
Prof. Dr. Ana Zora Maspoli wird neue Professorin für Provinzialrömische Archäologie an der Philosophisch-Historischen Fakultät. Das Rektorat hat sie zur Inhaberin der Vindonissa-Professur ernannt, die massgeblich durch den Kanton Aargau finanziert wird.