LGBTIQ+
Für die Wertschätzung, Unterstützung und den Diskriminierungsschutz von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans, inter und anderen queeren Personen (LGBTIQ+) fördert die Universität Basel die Sichtbarmachung und Anerkennung von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt.
Wir setzen uns für die Gestaltung von Strategien und Strukturen ein, die Diskriminierungen offenlegen, beseitigen und vorbeugen. An der Universität Basel sollen alle Personen, unabhängig von ihren Erfahrungshintergründen und Lebenssituationen, einen Ort finden, an dem sie diskriminierungsfrei lernen, lehren und arbeiten können.
Die Diversität der Universitätsangehörigen nehmen wir als ein grosses Innovationspotenzial wahr und dulden daher auch im Kontext von geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung keine Benachteiligung und Diskriminierung.
Mailingliste LGBTIQ+
Die Mailingliste LGBTIQ+ informiert über die aktuellsten Neuigkeiten in Sachen LGBTIQ+ und Universität und bietet auch Gelegenheit, sich gegenseitig zu vernetzen und Informationen zu teilen. Tragen Sie sich in unsere Mailingliste ein!
Aktuelles
21
MAI
2026
12:15 – 13:45h
LGBTIQ+ an der Hochschule – von Awareness zu Allyship
Wie inklusiv gestalten sich Schweizer Hochschulen für LGBTIQ+-Studierende und -Mitarbeitende? Welche Erfahrungen machen queere Hochschulangehörigen in ihrem Studien- und Arbeitsalltag?
Die Referent*innen stellen Daten und Ergebnisse aus aktuellen Studien und Befragungen vor, vermitteln Grundlagenwissen zu geschlechtlicher und sexueller Vielfalt und laden Studierende, Dozierende und Mitarbeitende der Universität Basel ein, mehr über die Bedeutung von Awareness, Allyship und unterstützenden Angebote zu erfahren.
Expertise: Dorian Mittner und Lea Graf (beide Berner Fachhochschule, BFH)
Dorian Mittner (keine Pronomen), Studium der Psychologie, hat in unterschiedlichen Studien das Zusammenspiel von Arbeits- und Privatleben, Gesundheit und Wohlbefinden untersucht. Dorians Expertise liegt in den Bereichen Diversity, Equity & Inclusion, LGBTIQ+, digitale Kommunikation und Organisationsentwicklung. Dorian möchte Brücken von der Forschung in die Praxis bauen, um die Arbeitswelt von morgen inklusiver zu gestalten.
Lea Graf (sie/keine), Studium der Betriebsökonomie sowie Sozialwirtschaft und Sozialer Arbeit, arbeitet zu inklusiven sozialen Systemen, LGBTIAQ+ Diversity & Inclusion sowie zur Stärkung von Inklusion in organisationalen Kontexten, in der Bildung und im Gesundheitswesen. Lea engagiert sich ehrenamtlich für geplaper.ch.
Ort: Kollegienhaus (der genaue Ort wird noch bekannt gegeben) | Anmeldung folgt
Aktuell zum Pride Month:
Besuchen Sie unsere digitale Ausstellung Queere Personen in Wissenschaft und Forschung
Hier können Sie die Ausstellung auch im Vollbild erleben:
Digitale Ausstellung: Queere Personen in Wissenschaft und Forschung
Wofür steht LGBTIQ+?
Die Abkürzung LGBTIQ+ steht für lesbische, schwule, bisexuelle, trans, inter und queere Menschen, das «+» ist ein Platzhalter für weitere Geschlechtsidentitäten. Dieser Sammelbegriff vereint unter sich einerseits die Dimension der sexuellen Orientierung und zum anderen die Dimension der geschlechtlichen Vielfalt.
Sexuelle Orientierung
Die sexuelle Orientierung ist unabhängig von den verschiedenen Facetten des Geschlechts und beschreibt, zu welchem Geschlecht sich jemand sexuell hingezogen fühlt.
Einige Menschen fühlen sich zu anderen Geschlechtern hingezogen (heterosexuell), andere zum Eigenen (homosexuell) und für manche sind mehrere Geschlechter attraktiv (bisexuell). Das war immer schon so – zu allen Zeiten und in allen Kulturen: Sexualität ist vielfältig.
Geschlechtliche Vielfalt
Das Thema Geschlecht ist multidimensional und es ist wichtig, gewisse Ebenen zu differenzieren.
Das körperliche Geschlecht umfasst äussere und innere Geschlechtsorgane, Keimdrüsen, Hormone, Chromosomen und weitere sekundäre Geschlechtsmerkmale. Allermeist erfolgt bei der Geburt eine Geschlechtszuweisung aufgrund der primären Geschlechtsorgane, die dann zum amtlichen Geschlecht einer Person wird (zugewiesenes Geschlecht).
Die Geschlechtsidentität (Gender) ist das Gefühl (inneres Wissen) eines Menschen, sich als Mann oder Frau (oder dazwischen) zu erleben: