Zur Eindämmung der Corona-Pandemie hat die Universität Basel die Forschung auf den Notbetrieb reduziert. Doch trotz dieser schwierigen Umstände steht die Wissenschaft keineswegs still. In den vergangenen Wochen sind zahlreiche neue Forschungsprojekte entstanden, darunter auch eine Umfrage zu «COVID-19 & Schlaf». Dr. Christine Blume, Schlafforscherin am Zentrum für Chronobiologie, spricht in einem Interview über die Interessen und Ziele ihrer aktuellen Studie.
Die Corona-Pandemie stellt eine besondere Belastungssituation dar. Eine Studie von Forschenden der Universität Basel untersucht nun die Auswirkungen dieser Krise auf das psychische Befinden in der Schweiz.
Für Kinder mit Lippen- oder Gaumenspalten ist es nicht immer einfach, die benötigte Behandlung zu bekommen, vor allem in ärmeren Ländern. Forschende der Universität Basel entwickeln deshalb gemeinsam mit der ETH Zürich ein digitales Verfahren, mit dem sich Gaumenplättchen einfacher herstellen lassen – dieses erleichtert den operativen Verschluss der Spalte.
Das Botnar Research Center for Child Health lanciert eine Notfallinitiative, um zur Bewältigung der Covid-19-Pandemie beizutragen. Für Projekte von Forschenden der vier Partnerinstitutionen stehen 15 Millionen Franken zur Verfügung.
Labore und Seminarräume sind leer, Vorlesungen finden online statt. Auch die Forschung läuft nur noch auf Sparflamme. Für Prof. Richard Neher von der Universität Basel sind diese Zeiten jedoch alles andere als ruhig. Mit seiner Forschung zur weltweiten Ausbreitung des Corona-Virus steht er derzeit an vorderster Front.
Ein grosser Teil der Medienberichte zu Covid-19 konzentriert sich auf Zahlen und Statistiken. Das kann hilfreich sein, aber auch überfordern und verwirren. Sozialpsychologinnen und -psychologen der Universität Basel haben neun praktische Empfehlungen formuliert, mit denen sich das Entscheidungsverhalten an die aktuelle Situation anpassen lässt.
Zurzeit wird die Frage diskutiert, ob die Einnahme des Schmerzmittels Ibuprofen den Verlauf der Covid-19-Erkrankung negativ beeinflusst. Eine Publikation von Basler Forschenden hält fest: Für einen negativen Effekt gibt es einzelne Hinweise, zurzeit aber keine eindeutigen Beweise. Zur Untersuchung dieser Hypothese ist weitere Forschung erforderlich.
Forschende der Universität Basel haben eine neue Methode entwickelt, mit der sich einzelne isolierte Moleküle präzise untersuchen lassen – ohne dabei das Molekül zu zerstören oder auch nur seinen Quantenzustand zu beeinflussen. Das höchst empfindliche Verfahren ist breit anwendbar, was eine Reihe von neuen Anwendungen in den Quantenwissenschaften, der Spektroskopie und der Chemie eröffnet.
Die Universität Basel arbeitet mit an der weltweiten Suche nach einem Wirkstoff gegen das momentan grassierende Coronavirus: Forschende in «Computational Pharmacy» haben fast 700 Millionen Substanzen an einem Angriffspunkt des Virus virtuell getestet.